• Rehabilitation…nur wohin ?

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    Im August eröffnete mir mein Orthopäde die frohe Botschaft “ Über und unter den operierten Wirbeln“ haben Sie eine massive Verschlechterung. Sie müssen zur Reha und das schnell.

    Um ehrlich zu sein. Deswegen war ich nicht bei meinem Orthopäden. Klar hatte ich hier und da schon komisches in meinen Fingern, im Arm, im Halswirbel und im Bein gemwerkt. Aber ich kann so etwas gut verdrängen, wenn ich woanders den Schmerz habe, der schlimmer oder heftiger ist als der den ich noch zusätzlich spürte.

    Da saß ich nun beim Orthopäden und durfte mir anhören, das weswegen ich gekommen war, unbedenklich war und den Verschleiß so hinnehmen muss. Aber es war kein Bandscheibenvorfall. Na immerhin und ich war glücklich.

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    Aber !

    Aber dann kam der Donnerschlag. Damit hatte ich nicht gerechtnet und ich war den ganzen Tag nicht fähig, so richtig klar zu denken. Nachdem ich alles mit meinen Orthopäden besprochen hatte, wartete ich sozusagen auf die Unterlagen für die Reha, die ich dann schnellstens auch ausfüllen sollte.

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    Auf dem weg zur Arbeit. Ja genau auf dem Weg zur Arbeit, ich genieße die Termine morgens um 7 Uhr bei meinem Orthopäden. Kein langes warten. Zack Zack und weg. So mag ich es. Unterwegs kreissten meine Gedanken. Klar waren die nicht. Eher verworen und so richtig einordnen konnte ich das auch nicht. Ich gestehe, das ich nach meiner OP vor 7 Jahren, wo ich zwei künstliche Chaces bekam, so dachte, Prima… alles im Lot und ausserdem hat der Arzt in der Nachreha gesagt, wenn ich mich an alles halte, dann hält das ein Leben lang. Naja, stimmt ja auch. Hat ja auch niemand etwas von dadrunter oder darüber erzählt. In der Reha nach der OP haben alle nur erzählt. Ach Elke, jetzt die HWS und als nächstes ist der Rücken dran. Das blieb so in meinem Kopf und daher war ich ja auch wegen der LWS beim Arzt.

    Ich füllte den Rehaantrag aus und ab die Post ging dann alles zum Rententräger. Na, denn war mein Gedanke. Mal sehen wann ich Post bekomme. Schneller als ich dachte.

    Alles was ich so von anderen hörte, das das ganze so 8-12 Wochen dauert mit der Bearbeitung. Darauf stellte ich mich ein und dachte, wenn ich Glück habe, komme ich dann im Frühjahr zu Reha und nicht im Winter, wie mein Mann vor einigen Jahren.

    Denkste…

    Innerhalt von 4 Wochen war mein Antrag genehmigt. Ich war doch sehr geschockt. So schnell ? Da fing das grübeln an. Der weg is zur Reha nach Usedom war etwas holprig. Aber….

    Ende gut, alles gut

    Juhuuu, mir wurde die Rehaklinik auf Usedom genehmigt und auch noch die, die gleich am Strand ist. Telefonisch fragte ich bei der Klinik schon an, wann denn wohl die Anreise sein wird. Februar 2020 wurde mir genannt. Das hörte sich gut an. Eine Woche später bekam ich den Termin von der Klinik zugesandt. 23.01.2020 würde man mich begrüßen. Oh nein, das geht nicht. Ich hatte doch noch am 10.02.20 einen anderen Artztermin, auf den ich schon seit einem halben Jahr warte. Wieder rief ich in der Klinik an und teilte das der netten Mitarbeiterin mit. Ach klein Problem, das hat vorrang und wir einigten uns auf den 12.02.20.

    12.02.2020

    Es geht los. Das Abenteuer beginnt.

    Usedom (polnisch Uznam, wendisch Uznjöm/Uznjom) ist eine in der Pommerschen Bucht der südlichen Ostsee gelegene Insel, die größtenteils zu Deutschland und zu einem kleinen Teil zu Polen gehört. Durch den Peenestrom und das Stettiner Haff ist sie vom Festland getrennt und durch die Świna (Swine) von der Nachbarinsel Wolin. Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte deutsche Insel. Bis 1945 gehörte sie zur preußischen Provinz Pommern. (ein kleiner Auszug von Wikipedia)

    Morgens um 4 Uhr ging es dann los. Über 600 km lagen ja vor mir.

    Die Fahrt war gut, die Ankunft bescheiden. Mein erster Gedanke war nur. Oh je, wo bist Du hier nur gelandet. Naja, die drei Wochen bekommst Du auch irgendwie rum.

    Das es dann aber so toll werden würde, das hatte ich, nach der langen Fahrt und ziemlich ko und müde nicht erwartet. Aber bei Regen sieht alles nicht schön aus und meine Ankunft war regnerisch.

    In der Rehaklinik wurde ich nett empfangen, die ersten Untersuchungen waren auch alle sehr nett. Mein Zimmer einfach nur genial… mit diesem Ausblick auch kein wunder.

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    Von Tag zu Tag wurde Usedom schöner ….. aber jetzt habe ich genug geschrieben, jetzt genießt einfach nur die Fotos.

    Dies ist wirklich nur eine sehr kleine Auswahl von den Bilder von Usedom und seinen drei Kaiserbädern. Da Corona uns einen Strich durch die Urlaubsplanung gemacht hat, hoffen wir ganz fest. Nächstes Jahr unseren Urlaub dort nachholen zu können.

    Ach ja, meine mit… Rehakollegingen und Kollegen und das gesamte Personal. Ich kann nur “ Danke“ für diese schöne Zeit sagen.

    Ich hoffe es hat euch etwas gefallen,

    bis bald eure

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    4 Kommentare

      • 3. Juli 2020 / 07:01

        Danke liebe Nicole,

        die HWS ist operiert und ich habe zwei Catches in den Halswirbeln.
        Die Athrose, die jetzt noch festgestellt wurde. Naja, ziel ist,das
        so lange wie möglich aufzuhalten. Ich möchte mich nicht noch einmal
        operieren lassen.

        Liebe Grüße
        Elke

    1. 29. Juni 2020 / 09:29

      Liebe Elke,
      Usedom ist wirklich schön. Mal schauen, wo ich hin darf. Man hat mir gesagt, dass es nicht weiter wie 200 km im Umkreis vom Wohnort liegen darf. Eine Bekannte, die hier bei mir in der Nähe wohnt, soll nach Bad Schwartau. Ich lass mich überraschen.
      Dir einen schönen Wochenbeginn.
      Liebe Grüße
      Gudrun

      • 3. Juli 2020 / 06:59

        Liebe Grüße,
        ich hatte das damals auch schon gehört. Aber ein Versuch es mit beim
        Antrag anzugeben ist es ja wert.
        Ich hoffe, das wenn ich in 4 Jahren wieder eine einreiche, das ich genau
        so viel Glück wieder habe und Corona dann fast Vergangenheit ist.

        Liebe Grüße
        Elke

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